Eine Übersicht über die verschiedenen Saunabauarten
Ein Überblick über die verschiedenen Bauweisen von Saunen – von der flexiblen Elementsauna bis zur traditionellen Massivholzsauna.
Eine solide Verarbeitung ist das A & O für eine dauerhaft funktionierende Sauna. Schöne Hölzer sorgen nicht nur für die Optik, sondern verleihen der Saunakabine auch ihr ganz eigenes Aroma.
Die Elementsauna
Die sogenannte Elementsauna ist ideal für alle denkbaren Räumlichkeiten. Egal ob Keller-, Wohn- oder Dachraum, eine Elementsauna passt überall und lässt sich auch fast immer an die Gegebenheiten anpassen.
Häufig verwendete Hölzer sind:
- Nordische Fichte
- Hemlockholz
- Kiefer
- Fichte weiß lasiert
- Hemlock weiß lackiert
- Weichholz
- Red Zeder
Designsauna
Höchste Qualität in Design, Holz und Verarbeitung zeichnen hochwertige Designanlagen aus. „Sauna, das ist nichts anderes, als eine heiße Holzkiste, in der man sich die Seele aus dem Leib schwitzt“ – in Wahrheit steckt jedoch viel mehr dahinter. Holzart und Holzstärke beeinflussen das Klima in ganz individueller Weise:
- Je mehr Holzmasse, desto mehr Wärme wird gespeichert.
- Je mehr Wärme gespeichert wird, um so angenehmer und milder wird die gespeicherte Wärme in den Saunaraum zurückgegeben.
- Weiche Hölzer wie Fichte und Kiefer ergeben eine sehr milde Wärmeabstrahlung.
- Härtere Hölzer wie Hemlock und Red Zeder ergeben ein herzhafteres Klima.
- Dazu kommt, dass jede Holzart ihr eigenes Aroma verströmt und damit ebenfalls auf das Klima einwirkt.
Mit entscheidend für das gute Klima einer Sauna ist die Qualität der verwendeten Hölzer. Diese stammen überwiegend aus Skandinavien. Aufgrund der harten Klimabedingungen wachsen die Hölzer im hohen Norden sehr langsam und sind sehr harzarm. Die kalten Winter und kargen Böden in Verbindung mit der intakten Landschaft mit klarer Luft und reinem Wasser verleihen dem Holz extreme Standfestigkeit. Erst nach gründlicher Auswahl und sorgfältiger Trocknung werden die Hölzer verarbeitet.
Massivholzsauna
Das ist der Ursprung jeder Sauna: massives, gewachsenes Holz. Saunabohlen aus Fichtenholz werden sauber gehobelt und geschliffen, sodass sie sich passgenau zur Saunakabine zusammenfügen lassen – ganz ohne störendes Beiwerk wie Isolierung oder Holzschutzmittel.
- Die 40er und 44er Blockbohle: Mit einfacher, aber extrem stabiler Nut- und Federverbindung. Bester Standard für jegliche Massivholzsauna im Innenbereich.
- Die 58er Blockbohle: Mit einfacher, extrem stabiler Nut- und Federverbindung als Edelausführung im Innenbereich oder auch für den Außenbereich bestens zu empfehlen.
Bei der Massivholzsauna kommt es auf die Masse an. Das Holz der nordischen Fichte besitzt hervorragende Eigenschaften für den Saunabetrieb: Hohe Festigkeit, Atmungsaktivität und Wärmespeicherfähigkeit, dazu das unvergleichliche Aroma und die angenehme Atmosphäre des naturbelassenen Holzes ergeben ein unverwechselbares Saunaklima. Je mehr Holzmasse vorhanden ist, desto mehr Wärme kann darin gespeichert werden.
Bei einer 44er Blockbohle dringt die Wärme ca. 28 bis 30 mm tief in das Holz ein, erst danach durchdringt ein gewisser Teil die Bohle vollkommen. Der geringe Wärmeverlust wird durch den enormen Gewinn an Klimaqualität voll und ganz ausgeglichen. Die im Holz gespeicherte Wärme wird im Innenraum der Sauna von allen Wandflächen als ganz milde Strahlungswärme abgegeben – vorausgesetzt, die Sauna wurde ausreichend lange vorgeheizt.
Bauarten von Massivholzsaunen
- Die Rustikale: mit der charakteristischen Eckverkämmung.
- Die Elegante: mit modernen Eckpfosten, die den Blockbohlen als Führung dienen.
- Die Noble: mit einem speziellen Rahmensystem.
Verbundrahmen-Sauna
Holz reagiert auf unterschiedliche Temperaturzonen und Temperaturwechsel sehr eigensinnig. Ein Verbund-System hält die Vollholz-Blockbohlen in einem Rahmen. Die natürliche Spannkraft macht sich die Verbundrahmen-Sauna zunutze: Die unterschiedlichen Spannungen und Ausdehnungsbemühungen der einzelnen Hölzer werden durch das Verbundsystem statisch neutralisiert.
Dies erfordert eine enorme Belastbarkeit des Rahmens und der Dach- und Grundelemente. Aus diesem Grund werden mehrere Verbundrahmen zu einer Seitenwand zusammengefügt. Ein Nachspannen der einzelnen Bohlenlagen ist bei der Verbundrahmen-Sauna überflüssig.